Outdoor-Wochenende Mädels

Die ganze Woche waren die Mädels schon aufgeregt – „Hab ich auch alles eingepackt?“ – „Hast du normale Schuhe oder hast du richtige Wanderschuhe?!“ und auch „Ohje – ein ganzes Wochenende nur wir Mädels?“ waren nur ein paar Sätze, die uns in dieser Woche zu Ohren kamen.

Als es dann am Freitagnachmittag losging, waren alle aufgeregt aber freuten sich auch auf das Neue und Unbekannte, was sie an diesem Wochenende erwarten würde. Nach 3,5 Stunden Freitags-Feierabend-Verkehr erreichten wir unsere Unterkunft, die die Schülerinnen richtig klasse fanden: Wir hatten im Hotel insgesamt 3 Appartements, in 2 waren die Schülerinnen untergebracht und eins war für die Betreuer – die Wohnungen waren so eingerichtet, dass überall eine kleine Küche sowie eine Bank mit großem Esstisch, eine kleine wohnliche Ecke mit Sofa und Couchtisch vorhanden war. Ein tolles Bad, ein extra WC, ein großes Zimmer mit einem Doppelbett und ein weiteres Zimmer mit 2 einzelnen Betten waren die weiteren Räume. Im Erdgeschoss gab es den Zugang zum großen Garten, die Zimmer im 1. Stock hatten einen großen Balkon dabei.

Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde erst einmal das Haus erkundet. Besonders der große Spiel-Raum im Keller hat es uns angetan. Hier konnte man auf einem großen digitalen Spielfeld verschiedene Spiele gegeneinander spielen und selbstverständlich wurden hier die Betreuer stark auf die Probe gestellt und aber letztendlich meistens von den Schülern gnadenlos abgezogen. Allerdings konnte man dafür beim Tischkicker feststellen, dass die Betreuer leicht die Nase vorne hatten ;-)

Am Samstag startete die Wandertour vom Haldensee aus. Eine kleine Verletzung, für deren Behandlung Frau Bühlmaier optimal ausgestattet war stellte kein Problem für die Wanderer dar – lustig war allerdings, dass der Versuch, eine Abkürzung zu nehmen für zwei Schülerinnen damit endete, dass sie etwas im Morast einsanken – sie und alle anderen nahmen es mit Humor und die Aussicht auf eine heiße Schokolade oder eine heiße Zitrone spornte nochmal alle an, den Aufstieg gut zu meistern. Oben angekommen waren dann doch alle froh, die Mühe auf sich genommen zu haben! Tolle Ausblicke, gute Erholung bei heißen Getränken und jede Menge Spaß sorgten dafür, dass die Akkus wieder aufgeladen werden konnten. Das war auch nötig, denn der Abstieg war gar nicht so einfach! Umso mehr hatten sich doch dann alle das Abendessen im Hotelrestaurant verdient!!

Der Rest des Abends verlief ruhiger. Manche spielten, redeten, machten TikToks oder hörten einfach nur Musik. Bettruhe war um 23 Uhr, was besser klappte als am Vortag. Am Morgen des Sonntags mussten wir um 10 Uhr alles geräumt haben, und brachen anschließend zum Kletterpark auf. Dort wurden nach der beanspruchten Beinmuskulatur vom Vortag vor allem die Arme trainiert. Verschiedene Teams machten nach der Einführung die unterschiedlichen Kletterrouten unsicher und hatten eine Menge Spaß dabei – insbesondere die Route mit der fliegenden Bahn, bei der man über die Köpfe vorbeigehender Wanderer schwebte war besonders beliebt. Auf der Heimfahrt war es überraschenderweise wesentlich ruhiger als auf der Hinfahrt am Freitag – waren die Schülerinnen etwa müde?! Wir vermuten ja schon! Es war ein wirklich schönes, harmonisches, anstrengendes und dennoch erholsames Wochenende!